Thüringer Hospiz- und Palliativverband (THPV) e.V.
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Aktuelles

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Herzlich Willkommen

beim Thüringer Hospiz- und Palliativverband e.V.!

Nehmen Sie bei Interesse oder Fragen Kontakt mit uns oder einem Hospizdienst in Ihrer Nähe auf; informieren Sie sich über Angebote zur Trauerbegleitung im Trauernetzwerk Thüringen oder lassen Sie sich einladen, den Fragen nach Sterben, Tod und Trauer im persönlichen und beruflichen Alltag in unserer Akademie Raum zu geben. Weitere Informationen zur Hospizarbeit in Deutschland erhalten Sie auch unter www.dhpv.de.

THPV dankt allen Spendern für Sponsorenfahrzeug!

von Freitag, 08 März 2013.

Am 6. März wurde im Augustinerkloster an den Thüringer Hospiz- und Palliativverband e.V. ein Fahrzeug übergeben, das von der Firma Brunnermobil zur Verfügung gestellt und von vielen Sponsoren aus Erfurt und näherer Umgebung finanziert worden ist. Pfr. Torsten Ernst dankte allen Sponsoren, von denen sich viele zur feierlichen Übergabe haben einladen lassen. Ohne ihre wertvolle Unterstützung und die Organisation durch die Firma Brunner, hätte der THPV dieses Vorhaben nicht umsetzen können: "Hospizarbeit bleibt auf Spenden und Sponsoren angewiesen und die wesentliche Arbeit der Dienste vor Ort durch über 1.200 Ehrenamtliche in Thüringen ist und bleibt unbezahlbar", so Pfr. Ernst in seiner Ansprache.

Der THPV ist Dachverband aller ambulanten und stationären Hospize und einiger Palliativeinrichtungen Thüringens. Wesentliche Aufgabe des Verbandes ist die Vernetzung und Gestaltung von Plattformen zum fachlichen Austausch im Sinne schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen im Freistaat.

Für diese Arbeit kommt das Fahrzeug zur rechten Zeit: mit dem Einzug des Verbandes und der Thüringer Hospiz- und Palliativakademie ins Augustinerkloster zu Erfurt können die entstehenden Kosten für erforderliche Reisetätigkeit in Grenzen gehalten werden.

Neue Fortbildung zur Trauerbegleitung 2013 hat begonnen!

von Donnerstag, 07 Februar 2013.

Vom 1. bis 3. Februar hat mit 20 Teilnermerinnen und Teilnehmnern und unter Leitung von Gertrud Boskamp und Marcus Sternberg im Augustinerkloster zu Erfurt eine neue Befähigung und Fortbildung zur Trauerbegleitung begonnen. Sie erstreckt sich über 2 x 3 und 3 x 2 Tage innerhalb eines Jahres und umfasst 80 Unterrichtsstunden plus 20 Stunden eigenverantwortliche Kleingruppenarbeit zwischen den Kursblöcken.

Diese Befähigung und Fortbildung zur Trauerbegleitung ist durch den Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) e.V. zertifiziert.

7. Thüringer Hospiz- und Palliativtag

von Montag, 24 September 2012.

"Wie viel Tod verträgt der Mensch? Selbstfürsorge in Hospizarbeit und Palliative Care"

Am 22. September 2012 wurde im Augustinerkloster zu Erfurt der 7. Thüringer Hospiz- und Palliativtag durchgeführt. Über 250 Teilnehmer setzten sich an diesem Tag, der alle zwei Jahre veranstaltet wird, mit der Frage auseinander, was an der Begleitung und Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen belastend sein kann und wie wichtig eine richtige Selbtstfürsorge in diesem Zusammenhang ist.

Pfarrer Torsten Ernst, Vorsitzender des Thüringer Hospiz- und Palliativverbands, stellte in seinem Vortrag zur Bedeutung von Selbstfürsorge einen falsch verstandenen Begriff von Barmherzigkeit in die Mitte seiner Betrachtungen. Ausgehend vom biblischen Gleichnis vom barmherzigen Samariter, dem mittelalterlichen Verständnis von den sieben Taten der Barmherzigkeit und den sieben Kardinaltugenden nach Platon betonte Ernst, dass Voraussetzung für eine gelingende Selbstfürsorge ist, dass Herz und Kopf in allem Helfen beisammen bleiben.

Monika Müller stellte in ihrem ersten Vortrag die preisgekrönte Studie „Wie viel Tod verträgt das Team? Eine bundesweite Befragung von Palliativstationen und Hospizen in Deutschland“ vor. Dabei stellte sie in den Mittelpunkt, wie wichtig es für die Arbeit im hospizlichen Kontext ist, immer wieder auf die selbststärkenden Momente zu achten, Resilienzfaktoren herauszuarbeiten und im Alltag umzusetzen.

In ihrem zweiten Vortrag zum Thema Trauer, den Frau Müller in Vertretung für den erkrankten Referenten, Fritz Roth, Gründer der Trauerakademie Bergisch Gladbach, hielt, setze sich Müller kritisch mit den Begriffen „Verarbeitung“ und „Bewältigung“ von Trauer auseinander. Trauer sei ein natürliches Gefühl, das ausgedrückt und durchlebt werden will. Trauer sei keine Krankheit, jedoch könne sie krank machen, wenn sie unterdrückt und vermieden wird.

Fritz Roth hatte die Teilnehmer des 7. Hospiztages in einem berührenden Grußwort, in dem er von seinen Erfahrungen mit seiner Krebserkrankung sprach, ermutigt, den Tod als Lehrmeister für das eigene Leben und Sterben aufzufassen.

Insgesamt machte der 7. Thüringer Hospiztag auch durch seine erheblich gewachsene Teilnehmerzahl deutlich, wie wichtig eine gute und herzliche hospizliche Versorgung in unserem Land ist. Dort wo menschliche Sterbebegleitung erfahren wird, verstummt in der Regel die Bitte um Hilfe zum Suizid und wird der Raum geschlossen für das derzeitig intensiv diskutierte Angebot gewerblicher Beihilfe zum Suizid.

Deshalb dankte Ernst in seinen abschließenden Worten den über 1200 ehrenamtlichen und zahlreichen hauptamtlichen Mitarbeitern, die Tag für Tag schwerstkranke und sterbende Menschen, aber auch ihre Angehörigen, in ganz Thüringen engagiert betreuen.

Der Thüringer Hospiz- und Palliativverband (THPV) wurde als Dachverband von fast 40 ambulanten und stationären Hospiz- und Palliativeinrichtungen mit über 1.200 Ehrenamtlichen im Jahre 1996 gegründet. Er vertritt deren Interessen und die Belange der schwerstkranken und sterbenden Menschen gegenüber Politik und Gesundheitswesen.

 

Einzug ins Augustinerkloster zu Erfurt!

von Dienstag, 11 Oktober 2011.

Einweihung der neuen Geschäftsstelle des THPV und der Thüringer Hospiz- und Palliativakademie im Augustinerkloster Erfurt

Anlässlich des Deutschen Hospiztages wurden am 10. Oktober 2011 die neue Geschäftsstelle des THPV und die Thüringer Hospiz- und Palliativakademie im Augustinerkloster zu Erfurt eingeweiht. Vor etwa 250 interessierten Gästen sprachen Frau Ministerin Marion Walsmann sowie Frau Dr. Birgit Weihrauch als Vorsitzende des DHPV würdigende Grußworte und referierte Prof. Dr. Friedemann Nauck als Präsident der DGP zum Thema "Wer lernt hier von wem? Lernen im Kontext von Hospizarbeit und Palliative Care".

Mittlerweile sind die Räume fertig eingerichtet und haben wir als THPV sowie Thüringer Hospiz- und Palliativakademie im Augustinerkloster zu Erfurt unsere neue Herberge. Gerne kommen Sie vorbei und machen sich ein eigenes Bild von diesem wunderbaren Ort für unser Anliegen: Dachverband sowie Begegnungs- und Bildungsstätte zu sein für Ehren- und Hauptamtliche in der Hospiz- und Palliativversorgung Thüringens. Bestenfalls vereinbaren Sie vor Ihrem Besuch einen Termin mit unserer Geschäftsführein Frau Petra Schäfer unter 0361/78 92 76 12 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ! Wir freuen uns auf Sie!