S12 — Supervision in der Trauerbegleitung

Kategorie

Selbstsorge

Termine

19.2.2021

Kosten

80 Euro

Anmelden bis

1.1.2021

Veranstaltungsort

Augustinerkloster Erfurt

Diese Supervision ist eine Fortsetzung und wendet sich ausschließlich an die Trauerbegleiter*innen der Weiterbildung T01 im vergangenen Jahr 2019. 

Sie haben sich mit der Begleitung sterbender und trauernder Menschen für ein besonderes Arbeitsfeld entschieden. Vielleicht haben Sie einen Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizarbeit besucht oder sich in Palliative Care weitergebildet. Vielleicht arbeiten Sie mit großem Engagement auf einer Palliativstation, in einem stationären Hospiz, im ambulanten Bereich mit schwer kranken, sterbenden und trauernden Menschen. Möglicherweise können Sie auf Supervision vor Ort zurückgreifen, vielleicht wollen Sie für diese Form der Reflexion Ihrer Arbeit jedoch den Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen für sich nutzen?

In der Supervision geht es im wahrsten Sinne des Wortes um Über-Sicht: aus der unmittelbar erlebten Situation heraustreten, mit dem Blick von oben Klarheit gewinnen, neue (Lösungs-) Wege erkennen. Die Begegnung mit sterbenden Menschen und trauernden Angehörigen berührt immer auch das eigene Leben und erfordert gleichzeitig die Fähigkeit zu dem, was mit distanzierter Nähe beschrieben wird: „Eine der wichtigsten Kompetenzen in der Sterbebegleitung ist (…) der flexible, der jeweiligen Situation angemessene Wechsel zwischen Annäherung und Distanzierung“, schreibt Uwe Gerstenkorn in seinem Buch Hospizarbeit in Deutschland. Lebenswissen im Angesicht des Todes. In diesem Prozess der (inneren) Ortsbestimmung und persönlichen Haltung kann Supervision entlastend und hilfreich sein. An Beispielen aus Ihrem Berufs- und Lebensalltag wollen wir unsere eigenen Anteile an der Entwicklung unseres Handelns herausarbeiten.

Leitung
Gertrud Boskamp, Marcus Sternberg

Kurszeiten

9.30–16.30 Uhr

8 Fortbildungspunkte RbP